
„Lokal-Helden“ überbrücken den Lockdown
24. Februar 2021
Das Auge isst mit
8. März 2021
„Lokal-Helden“ überbrücken den Lockdown
24. Februar 2021
Das Auge isst mit
8. März 2021Kunst & Kreativität
E in Heft über Kreativität und Kunst im Gastgewerbe mag zunächst, angesichts wahrhaft existenzieller Nöte, unnötig erscheinen. Doch ganz im Gegenteil! Kreativität ist ein wesentlicher Antrieb, der uns auch neue Wege gehen lässt und ist gerade in diesen Zeiten wichtiger denn je. Mutige, kreative Köpfe schlagen derzeit neue, auch zukunftsweisende Wege ein, ermutigen zu einem Perspektivwechsel und motivieren. Kreativ sein, heißt dabei nicht unbedingt Neues zu erfinden. Auch der erfindungsreiche Blick auf bereits Bestehendes, kann durch kleine Veränderungen neue Impulse schaffen, die das nach Erlebnis sehnende Herz alter Gäste wieder schneller und das neuer Gäste höher schlagen lässt.
Wir haben für diese Ausgabe mit vielen kreativen Köpfen gesprochen. Wir wollten bewusst auch einmal den Blick von außen auf uns wagen und trafen so, wenn auch nur virtuell, den Schweizer Spitzenkoch Andreas Caminada. Er verriet uns unter anderem eine wesentliche Eigenschaft für gutes Gelingen – Leidenschaft! – und hatte ebenso ein paar wertvolle Tipps für Nachwuchskräfte im Gastgewerbe mit dabei.
Caminada vermisst derzeit vor allem seine Gäste aus dem Ausland. Selbst Gast zu sein im Inland, insbesondere in Bayern, danach sehnt sich derzeit Kult-Kabarettist Gerhard Polt. Er begründet seine Sehnsucht in diesem Magazin in einem leidenschaftlichen Plädoyer für das bayerische Wirtshaus. Die von Polt ausgedrückte Wertschätzung für das Wirtshaus kommt bei unseren Nachbarn in Südtirol bereits jetzt der ganzen Branche in einem eigens dafür geschaffenen Tourismus-Museum zu. Was es mit dem sogenannten Touriseum auf sich hat, lesen Sie auf den kommenden Seiten. Und auch die Redaktion von Gastgeber Bayern selbst ist dieses Mal kreativ geworden. Zum einen bei einem Live-Cooking-Event und zum anderen bei einem ganz besonderen Gourmetboxen-Erlebnis für Zuhause. Dass diese kreativen Impulse auch den derzeit reglementierten Alltag wunderbar beflügeln können, beschreibt in dieser Ausgabe ein Erfahrungsbericht.
Überhaupt besteht oftmals der Irrglaube, dass es für Kreativität größtmögliche Freiheit benötigt, was allerdings in Zeiten sozialer und räumlicher Einschränkungen vom Staat nicht gegeben scheint. Doch Kreativität lebt vor allem von Einschränkungen, weil wir uns genau dann etwas überlegen müssen, um eine veränderte Situation meistern zu können. Lassen Sie uns also gemeinsam über den Tellerrand blicken und kreativ werden. Lassen Sie sich inspirieren und lesen Sie selbst …